Die Stimme der Mutter
- 7. Mai
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The Voice of The Mother - download as pdf below.
Als Frau, besonders als Mutter, fragen wir uns oft: „Wie kann ich meiner Familie helfen? Wie kann ich es für alle etwas besser machen?“
Dies ist ein Urmuster der Mütter: Es ist jene Person, die das Feld hält, auch wenn es zerbricht.
Doch wenn das Feld instabil wird, verzerrt sich der Spiegel. Und die Frage lautet dann nicht mehr: „Wie kann ich helfen?“ sondern: „Was habe ich falsch gemacht?“
Das ist ein Echo aus einem System, das nie gelernt hat, sich selbst zu halten, während es andere hält.
Sie lernt dann, sich selbst zu halten. Hat den Mut, sich ihre Bedürfnisse einzugestehen und für diese einzustehen.
Doch wenn das Feld wieder einmal unstabil wird, kann es sein, dass eine harte innere Stimme spricht: „Du hast dein Bestes gegeben, doch dein Bestes war nicht genug.“
Dies entspricht nicht der Wahrheit. Es ist eine Verzerrung. Es ist der alte Spiegel, der die Mutter verurteilt, zu viel zu fühlen, zu tief zu lieben, und es wagt, nicht perfekt zu sein.
Diese Stimme wird laut, wenn die innere Kraft steigt, wenn sie da ist und endgültig aus dem alten Muster des sich aufopfernden Dienens ausbricht.
Und dann kommen Zweifel auf.
Genau dann gilt es, innezuhalten. Sich vom Feld halten zu lassen, denn sie hat das Feld über Jahre bearbeitet und bestückt.
Die harte Stimme ist bloß ein Echo. Genau dann darf pausiert und gefühlt werden, dass sie gehalten ist.
Sie trägt alles in sich. Es muss nichts bewiesen werden. Ihr Sein ist bereits das Gebet.
Auch wenn sie da ist und fragt: „Wie kann ich es besser machen?“ Alles ist gut.
Lass dich halten.
Du hast alles getan.
Und die alte Stimme ist nicht mehr dein Jetzt.



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